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SMS-Dating - Flirten übers Handy

Singles mit Sehnsucht nach trauter Zweisamkeit sehen sich bei den Kontaktmöglichkeiten im Internet mit einem breiten Angebot konfrontiert. Flirtwillige können auf den Kontaktanzeigenportalen und Singlebörsen seit einiger Zeit nämlich nicht nur per E-Mail, sondern auch per SMS miteinander in Kontakt treten. Eine bequeme Einrichtung, bei deren Nutzung man allerdings vorsichtig sein sollte!

Vorteile und Nachteile des SMS-Dating

Singlebörsen mit SMS-Flirt-Funktion bieten dieselben Funktionen an wie die herkömmlichen Kontaktanzeigenportale, jedoch steht einem zudem die Möglichkeit offen, per SMS zu flirten und angeflirtet zu werden. Zu diesem Zwecke hinterlegt man - für die anderen Mitglieder unsichtbar - seine Handy-Nummer. Sagt einem die Kontaktanzeige eines Singles zu, so sendet man ihm über den Anbieter eine SMS. Der begehrte Single am anderen Ende kann die Handy-Nummer des Absenders nicht erkennen, sondern nur dessen Pseudonym. So ist erst einmal ein entspannter Austausch im Schutze der Anonymität garantiert.

Manche Singlebörsen senden zudem Kontaktvorschläge per Handy an ihre Mitglieder. Durch das SMS-Dating ist das Flirten überall, wo man sein Mobiltelefon mit sich trägt, möglich. Der Nachteil ist jedoch, dass die Nutzung dieser SMS-Dienste zumeist zusätzliche Kosten verursacht. Zwar ist bei den meisten Online-Portalen eine gewisse Anzahl von SMS für registrierte und somit zahlende Mitglieder inkludiert und der günstigere Zukauf von SMS-Paketen möglich, doch reichen sie oft nicht aus, um diese Dienste auf Dauer günstig zu nutzen.

Vorsicht vor Abzockern

SMS Flirten per SMS - das hört sich doch gut an! Doch bei der Nutzung der SMS-Services im Internet ist doch auch Vorsicht geboten. Neben den normalen Internet-Singlebörsen, die das Kontaktaufnehmen via E-Mail, Chat oder SMS ermöglichen sind mittlerweile immer mehr Kontaktbörsen aus dem Boden geschossen, die ihren Mitgliedern ausschließlich per teure SMS die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme geben. Der willige Kunde kann dafür oft bis zu unverschämte drei Euro pro SMS löhnen.

Diese unseriösen Seiten erkennt man meist schon an der hohen Anzahl an Single-Profilen auf deren Startseiten mit Fotos von Frauen, die eher einem Modemagazin als der normalen Welt entsprungen zu sein scheinen. Dahinter stecken vom Anbieter bezahlte Studenten und Hausfrauen, die sich ihr Taschengeld damit aufbessern, dem nach Zweisamkeit lechzenden Single-Boy mit netter, wohl manchmal auch heißer Korrespondenz den letzten Euro aus der Tasche zu ziehen. Seriöse Seiten setzen daher eine Echtheitsprüfung ein, um solche Fake-Einträge für deren Kunden gering zu halten bzw. zu vermeiden.

Um sich im Dschungel der Singlebörsen ein wenig zurecht zu finden, kann man sich auf http://www.singleboersen-vergleich.de übrigens einen guten Überblick über Angebote und Leistungen der Kontaktportale verschaffen.

Für tiefer gehenden Kontakt ungeeignet

Das SMS-Dating wird vor allem von den 15- bis 25-jährigen Singles genutzt. Zur ersten Kontaktaufnahme ist das SMS-en sicherlich ganz praktisch, doch will man den anderen ernsthaft kennen lernen, werden die 160 Zeichen pro Nachricht nicht ausreichen. Ein Austausch, der sich auf Dauer auf diese Ebene beschränkt, kann doch nur ein oberflächlicher bleiben. Viel persönlicher stellt sich der zudem kostengünstigere Kontakt per E-Mail dar, da er eine viel ausführlichere Kommunikation ermöglicht. Schlussendlich kann das Paar dann ja immer noch aufs Handy zurückgreifen: Um zu telefonieren. Denn wie sagte schon der alte Haudegen Marcello Mastroianni: "Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn."

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